Skitouren – aufsteigen, um abzufahren
Skitourengehen kombiniert winterlichen Bergsport mit alpinem Aufstieg: Mit Fellen unter den Ski wird der Berg aus eigener Kraft erklommen, bevor die Abfahrt im freien, unpräparierten Gelände erfolgt. Anders als beim klassischen Skifahren auf der Piste bewegt man sich hier komplett abseits jeder Infrastruktur.
Ausrüstung für Skitouren
Zur Grundausstattung gehören Tourenski mit spezieller Tourenbindung, Steigfelle, Harscheisen für vereiste Passagen sowie die vollständige Lawinennotfallausrüstung: LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Details dazu unter Sicherheit & Lawinenkunde.
Lawinenrisiko einschätzen
Skitouren zählen zu den Aktivitäten mit dem höchsten statistischen Lawinenrisiko im Wintersport, da sie gezielt unpräpariertes, oft steiles Gelände nutzen. Eine fundierte Ausbildung in Lawinenkunde ist daher unverzichtbar, ebenso wie das tägliche Konsultieren des Lawinenlageberichts.
Kondition und Technik
Der Aufstieg erfordert deutlich mehr Ausdauer als reines Skifahren. Eine gezielte Fitness & Vorbereitung in der Vorsaison erleichtert den Einstieg erheblich.
Beliebte Skitourenreviere
Die Alpen bieten mit Regionen wie der Hohen Tauern und dem Mont-Blanc-Gebiet exzellente Skitourenmöglichkeiten. Auch die Skandinavischen Gebirge sind bei erfahrenen Tourengehern beliebt.
Fazit: Freiheit mit Verantwortung
Skitourengehen bietet ein einzigartiges Freiheitsgefühl abseits erschlossener Pisten, verlangt aber fundiertes Wissen im Umgang mit Lawinengefahr. Wer neu einsteigt, sollte zunächst mit erfahrenen Tourengehern oder einem Bergführer unterwegs sein.