Klettersteige – gesichert unterwegs im Fels
Klettersteige, auch Via Ferrata genannt, verbinden Kletterelemente mit fest installierten Sicherungen wie Drahtseilen, Trittstiften und Leitern. Diese Kombination macht anspruchsvolles alpines Gelände auch für Wanderer mit grundlegender Kletterausrüstung zugänglich – ihren Ursprung haben Klettersteige übrigens in den Dolomiten, wo sie im Ersten Weltkrieg für militärische Zwecke angelegt wurden.
Schwierigkeitsgrade
Klettersteige werden meist in Skalen von A (leicht) bis E oder F (extrem schwierig) eingeteilt. Einsteiger sollten mit Routen der Kategorie A/B beginnen, bevor sie sich an ausgesetztere und kräftezehrendere Steige herantasten.
Notwendige Ausrüstung
Zur Grundausstattung gehören ein Klettersteigset mit Bandfalldämpfer, ein Kletterhelm sowie feste, griffige Schuhe. Handschuhe schützen die Hände am scharfkantigen Drahtseil. Mehr Details unter Kletterausrüstung.
Sicherheitshinweise
Klettersteige sollten wegen der Blitzschlaggefahr nie bei Gewitterrisiko begangen werden. Auch die eigene Kondition und Schwindelfreiheit sollten realistisch eingeschätzt werden, da ein Rückzug auf einem Klettersteig oft schwierig ist. Ein Blick auf das Bergwetter gehört vor jeder Tour dazu.
Beliebte Klettersteig-Regionen
Neben den Dolomiten bieten auch die Allgäuer Alpen, das Karwendel und die Zugspitze eine große Auswahl an Klettersteigen unterschiedlicher Schwierigkeit.
Fazit: Der Zugang zum alpinen Gelände
Klettersteige sind ein idealer Übergang zwischen Wandern und alpinem Klettern. Wer erste Erfahrungen sammeln möchte, sollte über Klettern lernen die Grundlagen der Sicherungstechnik erlernen.