Die Skandinavischen Gebirge – Wildnis im hohen Norden
Die Skandinavischen Gebirge, auch Skanden genannt, ziehen sich über weite Teile Norwegens und Schwedens und prägen die dramatische Fjordlandschaft der Region. Anders als die Alpen sind die Gipfel hier zwar niedriger, dafür liegt die Waldgrenze deutlich tiefer, sodass sich schon in moderater Höhe alpines Gelände zeigt.
Der höchste Punkt, der Galdhøpiggen in Norwegen, ist technisch unschwierig zu besteigen und dennoch ein eindrucksvolles Ziel inmitten einer der ursprünglichsten Landschaften Europas.
Landschaft und Charakteristik
Charakteristisch sind die sogenannten Fjells – baumlose Hochebenen und Plateaus, durchzogen von Gletschern wie dem Jostedalsbreen, dem größten Festlandgletscher Europas. Tief eingeschnittene Fjorde verbinden das Gebirge mit dem Meer.
Aktivitäten in den Skandinavischen Gebirgen
Die Region eignet sich hervorragend für Fernwanderwege und Mehrtagestouren mit Zelt oder in bewirtschafteten Hütten. Auch Gletschertouren auf norwegische Gletscher sind beliebt. Im Winter bieten die Fjells ideale Bedingungen für Skitouren und Schneeschuhwandern.
Beste Reisezeit
Die kurze, aber intensive Sommersaison liegt zwischen Juni und August, wenn die Mitternachtssonne lange Tageslichtstunden ermöglicht. Für den Winter empfiehlt sich eine sorgfältige Vorbereitung auf niedrige Temperaturen.
Fazit: Weite und Stille am Polarkreis
Die Skandinavischen Gebirge bieten ein Naturerlebnis, das sich deutlich von den dichter besiedelten Alpen unterscheidet – ideal für alle, die Weite und Ruhe suchen.