Die Rocky Mountains – Rückgrat Nordamerikas
Die Rocky Mountains ziehen sich über rund 4.800 Kilometer von British Columbia in Kanada bis nach New Mexico in den USA und bilden damit eines der prägendsten Gebirge Nordamerikas. Berühmt wurden sie durch die Nationalparks Banff, Jasper und Rocky Mountain, die zu den meistbesuchten Schutzgebieten des Kontinents zählen.
Im Vergleich zu den Alpen sind die Rocky Mountains deutlich weniger dicht besiedelt und bieten dadurch großflächige, naturbelassene Wildnisgebiete.
Landschaft und Charakteristik
Charakteristisch sind schroffe Granitgipfel, türkisfarbene Gletscherseen wie der Moraine Lake und der Lake Louise sowie eine reiche Tierwelt mit Grizzlybären, Elchen und Wölfen. Die Kontinentale Wasserscheide Nordamerikas verläuft entlang des Hauptkamms.
Aktivitäten in den Rocky Mountains
Die Region bietet exzellente Mehrtagestouren und Tagestouren in den kanadischen Nationalparks sowie anspruchsvolle Alpinklettern-Routen, etwa auf den Mount Rainier oder die Grand Tetons. Im Winter zählen Skigebiete wie Aspen und Whistler zu den bekanntesten Zielen für Skifahren und Freeriding weltweit.
Beste Reisezeit
Die Wander- und Trekkingsaison reicht von Juni bis September. Die Skisaison in den Rocky Mountains beginnt meist im November und dauert bis in den April.
Fazit: Wildnis in großem Maßstab
Die Rocky Mountains bieten grenzenlose Weite und intakte Natur – ein Kontrastprogramm zu den dichter erschlossenen Alpen und ein Traumziel für alle, die naturnahes Bergerlebnis suchen.