Mount Everest – der höchste Berg der Erde
Der Mount Everest im Himalaya ist mit 8.849 Metern der höchste Berg der Welt und liegt genau auf der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Von nepalesischer Seite heißt er Sagarmatha, von tibetischer Seite Chomolungma – beide Namen bedeuten sinngemäß „Göttin der Mutter der Welt".
Am 29. Mai 1953 gelang Edmund Hillary und Tenzing Norgay die erste bestätigte Besteigung. Seither hat der Everest sich vom Ziel weniger Expeditionen zu einem – wenn auch weiterhin extrem anspruchsvollen – kommerziell geführten Bergsteigerziel entwickelt.
Aufstiegsrouten
Die beiden bekanntesten Routen sind die Südroute über den Khumbu-Eisbruch von Nepal aus und die Nordroute über den Nordsattel von Tibet aus. Beide erfordern mehrere Wochen Akklimatisation und in der Regel den Einsatz von Zusatzsauerstoff oberhalb von etwa 7.500 Metern.
Vorbereitung und Risiken
Eine Everest-Expedition zählt zu den anspruchsvollsten Unternehmungen im Bergsteigen. Neben technischem Können ist eine monatelange Fitness & Vorbereitung notwendig, ebenso wie ein fundiertes Verständnis von Höhenkrankheit. Die meisten Besteigungen erfolgen im Rahmen geführter Expeditionen mit erfahrenen Bergführern und Sherpa-Unterstützung.
Beste Reisezeit
Die Hauptsaison für Gipfelversuche liegt im Frühjahr zwischen April und Mai, wenn sich kurze Schönwetterfenster vor dem Einsetzen des Monsuns bieten. Eine zweite, kürzere Saison liegt im Herbst zwischen September und Oktober.
Fazit: Das ultimative Ziel des Höhenbergsteigens
Der Mount Everest bleibt für viele Bergsteiger der Inbegriff des Höhenbergsteigens. Auch wer nicht selbst zum Gipfel aufsteigt, kann die Region im Rahmen des Everest-Basislager-Treks erleben – einer der bekanntesten Mehrtagestouren der Welt.