K2 – der „Savage Mountain" des Karakorum
Der K2 im Karakorum ist mit 8.611 Metern der zweithöchste Berg der Erde – nur rund 240 Meter niedriger als der Mount Everest. Unter Bergsteigern gilt er jedoch als der deutlich anspruchsvollere und gefährlichere Gipfel, weshalb er den Beinamen „Savage Mountain" (wilder Berg) trägt.
Die Erstbesteigung gelang erst 1954, ein Jahr nach dem Everest, durch eine italienische Expedition unter Ardito Desio. Bis heute zählt der K2 zu den am seltensten bestiegenen Achttausendern.
Warum der K2 als so anspruchsvoll gilt
Anders als beim Everest gibt es am K2 keine vergleichsweise einfache Normalroute. Steile Eis- und Felspassagen, extrem unberechenbares Wetter und die berüchtigte „Bottleneck"-Passage kurz unterhalb des Gipfels, die von einem hängenden Serac-Eisfeld überragt wird, machen jeden Aufstieg zu einem ernsten Unterfangen.
Vorbereitung für den K2
Eine K2-Expedition setzt umfassende Erfahrung mit vorherigen Achttausender-Besteigungen sowie exzellente technische Fähigkeiten voraus. Die Anreise erfolgt meist über den mehrtägigen Trekkingweg entlang des Baltoro-Gletschers, eine der eindrucksvollsten Mehrtagestouren weltweit. Wie bei jeder Achttausender-Expedition ist die Vorbereitung auf Höhenkrankheit überlebenswichtig.
Beste Reisezeit
Die kurze Sommersaison zwischen Juni und August bietet die einzigen realistischen Zeitfenster für Gipfelversuche.
Fazit: Der Gipfel für erfahrene Alpinisten
Der K2 gilt zurecht als eines der anspruchsvollsten Ziele im Höhenbergsteigen. Wer sich dem Gebirge nähern möchte, ohne selbst den Gipfel anzustreben, findet im Karakorum-Trekking dennoch ein unvergessliches Erlebnis.