Die Hohe Tauern – Österreichs alpines Herzstück
Die Hohe Tauern bilden die höchste Gebirgsgruppe Österreichs und beherbergen mit dem Großglockner den höchsten Berg des Landes. Der 1971 gegründete Nationalpark Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quadratkilometern der größte Nationalpark der Alpen und schützt eine außergewöhnlich intakte Hochgebirgslandschaft.
Neben dem Großglockner zählen auch der Großvenediger und zahlreiche weitere Dreitausender zur Gruppe, was die Hohe Tauern zu einem Schwerpunktgebiet für Hochtouren in Österreich macht.
Landschaft und Charakteristik
Die Hohe Tauern sind geprägt von ausgedehnten Gletschern, darunter die Pasterze am Fuß des Großglockners, sowie von tiefen Tälern und artenreichen Almregionen. Die berühmte Großglockner Hochalpenstraße erschließt Teile der Region auch für Autoreisende.
Aktivitäten in den Hohen Tauern
Die Region ist ein Zentrum für Hochtouren und Gletschertouren, insbesondere die Besteigung des Großglockners über die Stüdlhütte oder das Erzherzog-Johann-Hütte. Auch Hüttenwanderungen und im Winter Skitouren haben hier eine lange Tradition.
Beste Reisezeit
Die Hochtourensaison liegt meist zwischen Juni und September. Für die Gletscherbegehung ist eine gute Ausrüstung und idealerweise ein Bergführer empfehlenswert.
Fazit: Hochalpin und geschützt zugleich
Die Hohe Tauern bieten eine seltene Kombination aus alpiner Herausforderung und intaktem Naturraum – ein Referenzgebiet für alle, die sich für Hochtouren in Österreich interessieren.