Die Drakensberge – die Drachenberge des Südens
Die Drakensberge bilden die höchste Gebirgskette im südlichen Afrika und erstrecken sich entlang der Grenze zwischen Südafrika und dem Binnenstaat Lesotho. Der Name „Drachenberge" geht auf die zerklüftete, drachenzahnartige Silhouette der Basalt-Steilwände zurück, die sich bis zu 1.000 Meter senkrecht über das umliegende Hochland erheben.
Teile der Drakensberge sind UNESCO-Welterbe, sowohl wegen ihrer einzigartigen Landschaft als auch wegen bedeutender San-Felsmalereien, die zu den ältesten Kunstwerken Afrikas zählen.
Landschaft und Charakteristik
Charakteristisch sind die scharfkantigen Basaltformationen, ausgedehnte Grasländer und tief eingeschnittene Schluchten. Der Amphitheatre, eine über fünf Kilometer breite Felswand, zählt zu den eindrucksvollsten Formationen des Gebirges.
Aktivitäten in den Drakensbergen
Die Region bietet exzellente Mehrtagestouren, etwa entlang des berühmten Amphitheatre-Wanderwegs, sowie anspruchsvollere Fernwanderwege für erfahrene Wanderer. Klettertechnisch sind vor allem die Steilwände für Alpinklettern-Erfahrene interessant.
Beste Reisezeit
Die Trockenzeit von April bis September bietet die stabilsten Bedingungen für Wanderungen. Im südafrikanischen Winter (Juni bis August) kann es in den höheren Lagen zu Schneefall kommen.
Fazit: Afrikas unterschätztes Hochgebirge
Die Drakensberge kombinieren spektakuläre Steilwände mit kultureller Geschichte und sind damit eines der eindrucksvollsten, aber international noch wenig bekannten Bergziele Afrikas.